In eigener Sache

von Pastorin Bettina Hanke-Postma und Pastor Holger Postma

In den Kirchengemeinden Wöbbel und Reelkirchen ist zur Zeit Vieles im Umbruch. Manches davon war geplant, anderes kam einfach über uns. Geplant war seit Monaten schon ein neues Layout für den Gemeindebrief. „Ist das denn nötig?“ fragt der sparsame Lipper. Antwort: Ja, es ist sehr wichtig – und zwar aus verschiedenen Gründen: Marco Arens, unser fleißiger Gemeindebriefredakteur, ist zum Glück dabei, gesund zu werden. Leider musste er dazu Anfang dieses Jahres noch einmal für einige Wochen ins Krankenhaus. Er ist der einzige, der das alte Programm wirklich gut bedienen kann. An dem neuen Layoutprogramm werden in den nächsten Monaten nun einige Mitarbeitende geschult werden. Wir werden noch über Details des neuen Gemeindebriefes beraten und sind gespannt auf Ihre und Eure Eindrücke, Hinweise und Wünsche. Gibt es Verbesserungsvorschläge, Wünsche, Angebote für Mitarbeit?

Ein weiterer Grund, warum das April/Mai Heft 2017 anders ist als gewohnt, liegt darin, dass unsere langjährige Mitarbeiterin im Büro der Kirchengemeinde Wöbbel, im Februar verstorben ist. Dieser Verlust hat viele Menschen in beiden Gemeinden berührt und traurig gemacht. Der Abschied hat natürlich Folgen für die Arbeit im Büro und auch am Gemeindebrief. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden bemühen sich nach Kräften, die anfallenden Arbeiten zu erledigen, dennoch bleibt
es nicht aus, dass einiges nicht „rund“ läuft – wie man so schön sagt. Alle, die uns ihre Anteilnahme und ihr Verständnis für die manchmal schwierige Situation gezeigt haben, seien an dieser Stelle herzlich bedankt. Hier nur ein Beispiel für das, was im Moment liegen geblieben ist: Wir danken allen, die in den zurückliegenden Wochen für den Gemeindebrief gespendet haben! Die Spendenbescheinigungen dafür werden in diesem Jahr mit deutlicher Verspätung das Licht der Welt erblicken. Wir bitten um Verständnis. 

Der Umbau des Rescherhauses in Wöbbel ist nun in einer entscheidenden Phase angekommen: Die notwendigen Anträge liegen beim Kreis Lippe. Wenn hier grünes Licht erfolgt, geht es ordnungsgemäß zum Landeskirchenamt und dann können wir durchstarten.

Mit dem neuen Gemeindebrief blicken wir nach vorn. Wir freuen uns auf die Ostertage, die anstehenden Konfirmationen und den gemeinsamen Segeltörn im Mai. Wir freuen uns über die neuen Katechumenen, die sich inzwischen schon gut kennen gelernt haben. Dieser Jahrgang ist der erste aus den Gemeinden Wöbbel und Reelkichen, der gemeinsam unterrichtet wird. Der Konfirmandenunterricht findet nun freitags in Reelkirchen statt. Weitere Veränderungen stehen an, sie werden sie beim Lesen entdecken. Die für Reelkirchen wohl größte Veränderung ist der wohlverdiente Ruhestand von Rita Bergmann im Mai. Dazu lesen sie in dieser Ausgabe einen ausführlichen Artikel. Wir
danken Rita Bergmann herzlich für die gute Arbeit, die sie in 24 Jahren im Büro der Kirchengemeinde geleistet hat. Mit Worten ist dieser Dank kaum auszudrücken

In all den Veränderungen halten wir uns an das, was bleibt – was Bestand hat – Paulus hat es so unvergleichlich gut auf den Punkt gebracht, dass wir mit diesem Satz schließen möchte:

»Nun aber bleiben Glaube,
Hoffnung, Liebe, diese
drei; aber die Liebe ist die
größte unter ihnen.«
1. Korinther 13,13

Es grüßen Sie herzlich

Bettina Hanke-Postma und Holger Postma

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